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Bankges. Berlin nicht kaufen 07.09.2001
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse raten vom Neueinstieg in die Aktien der Bankgesellschaft Berlin (WKN 802322) ab.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe die Bankgesellschaft aufgrund von Schieflagen im Immobiliengeschäft und daraus resultierender Wertberichtigungen und Risikovorsorge einen Jahresfehlbetrag von 1,648 Mrd. Euro erzielt. Hierdurch sei die Gesamtkapitalquote unter die erforderliche Mindesthöhe gefallen, was eine Kapitalerhöhung in Höhe von 2,0 Milliarden Euro notwendig gemacht habe. Am vergangenen Mittwoch sei von der Hauptversammlung eine Barkapitalerhöhung im Verhältnis 1:4 in der genannten Höhe genehmigt worden. Die Bezugsfrist laufe voraussichtlich vom 11. bis 24. September.
Es seien Pläne vorgelegt worden, nach denen die oft wegen ihrer Intransparenz in die Kritik geratene Konglomerats-Struktur aufgelöst werden solle, um eine einzige Bank mit Tochtergesellschaften zu bilden. Nach heutigem Ermessen des Vorstands sei die Bankgesellschaft Berlin für die nächsten zwei bis drei Jahre nicht dividendenfähig. Die Entlastung des Vorstands sei verschoben worden, da das Bundesaufsichtsamt für Kreditwesen eine Prüfung der Immobilientochter IBAG angeordnet habe. Ein Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Rupf sei nach seinen eigenen Angaben bereits dem Aufsichtsrat angeboten worden.
Auch wenn für das laufende Geschäftsjahr nur noch eine Einzelwertberichtigungsquote von 0,2% veranschlagt werde, bestehe weiterhin die Gefahr darüber hinausgehenden Korrekturbedarfs. Unter sorgfältiger Abwägung des Chance-Risiko-Verhältnisses empfehlen die Analysten der Frankfurter Sparkasse bereits engagierten Anlegern die Umschichtung zugunsten der Allianz Versicherung oder der Münchner Rück.
Da sowohl die Umstrukturierungspläne der Bankgesellschaft sowie die zukünftigen Personalfragen bezüglich der Unternehmensführung noch völlig unklar sind, raten die Börsenkenner der Frankfurter Sparkasse von einem Neuengagement in die Aktie der Bankgesellschaft Berlin ab.
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